(Keystone)
Vom Fall Ghadhafi zur Libyen-Affäre
Die Krise zwischen der Schweiz und Libyen nahm Mitte 2008 ihren Anfang. Auslöser war die vorübergehende Verhaftung von Hannibal Ghadhafi, des Sohnes des libyschen Revolutionsführers Muammar Ghadhafi, in Genf. Er wurde verdächtigt, seine Hausangestellten misshandelt zu haben.
Daraufhin wurde zwei Schweizer Geschäftsleuten in Libyen die Ausreise untersagt. Nach 19 Monaten konnte einer der beiden in die Schweiz zurückkehren, der andere, Max Göldi, musste wegen angeblicher Visa-Vergehen ins Gefängnis. Nach Verbüssung einer viermonatigen Haftstrafe konnte Göldi am 14. Juni 2010 das Land schliesslich verlassen - dies aber erst, nachdem die Schweiz einen «Aktionsplan» mit Libyen unterzeichnet hatte.
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