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  • Zurück zum Dossier «Vom Fall Ghadhafi zur Libyen-Affäre»
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Freitag, 21.8.2009

Schweiz-Libyen


Doppelpunkt vom Dienstag, 29.6.2010, 20.03 Uhr, DRS 1

Kommandoaktion in Libyen: Tollkühn oder realistisch?

Während der Libyen-Krise plante der Bundesrat, die beiden Schweizer Geiseln zu befreien. Fachleute und Politikerinnen reiben sich die Augen.


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Dossier, Letztes Update: Dienstag, 29.6.2010

Vom Fall Ghadhafi zur Libyen-Affäre

Die Krise zwischen der Schweiz und Libyen nahm Mitte 2008 ihren Anfang. Auslöser war die vorübergehende Verhaftung von Hannibal Ghadhafi, des Sohnes des libyschen Revolutionsführers Muammar Ghadhafi, in Genf. Er wurde verdächtigt, seine Hausangestellten misshandelt zu haben.


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DRS 4 Talk vom Samstag, 26.6.2010, 13.03 Uhr

Wehrpflicht und der neueste Akt in der Libyen-Affäre

Chefredaktor Rudolf Matter diskutiert mit seinen Gästen unter anderem über die Abschaffung der Gewissenprüfung und die allgemeine Wehrpflicht sowie die Libyen-Affäre.


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Echo der Zeit vom Freitag, 25.6.2010, 18.00 Uhr

Schützenhilfe für Genf im Schiedsgericht-Streit

Hat sich die Genfer Kantonspolizei bei der Verhaftung von Hannibal Ghadhafi rechtswidrig verhalten? Diese Frage soll ein Schiedsgericht beantworten. Doch genau die Einsetzung dieses Schiedsgerichts hat auch zu einer erheblichen Verstimmung zwischen dem Bund und dem Kanton Genf geführt.


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Freitag, 25.6.2010

Kantone kritisieren Bund wegen Libyen-Affäre

Der Bund habe in der Libyen-Affäre die Rechte des Kantons Genf verletzt. Dieser Meinung sind die Kantone. Genf sei bei den Vereinbarungen mit Libyen nicht konsultiert worden.


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Donnerstag, 24.6.2010

Anzeige gegen Unbekannt in der Libyen-Affäre

Wegen der Indiskretionen im Zusammenhang mit Befreiungsplänen für die Libyen-Geiseln hat der Bundesrat Anzeige erstattet. Er verurteilt die unerlaubte Informationsweitergabe.


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Mittwoch, 23.6.2010

SVP will Eingreiftruppe abschaffen

Die SVP droht mit einer ausserordentlichen Session zur Libyen-Affäre. Zudem will sie das Aufklärungsdetachement 10 abschaffen, über dessen allfälligen Einsatz zur Geiselbefreiung in den letzten Tagen spekuliert worden war.


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Mittwoch, 23.6.2010

Amnesty kritisiert Libyen

In Libyen sei die Menschenrechtslage nach wie vor dramatisch. Das schreibt Amnesty International in einem Bericht. Hunderte Menschen seien ohne gerechten Prozess im Gefängnis.


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Schnellsuche:
Karte: Libyen

Chronologie: Die Affäre Ghadhafi

Die Schweiz hat sich im Sommer 2009 formell für die Verhaftung eines Sohnes von Staatschef Muammar Ghadhafi in Genf entschuldigt und hoffte damit, mehr als ein Jahr Eiszeit zwischen Tripolis und Bern zu beenden. Doch noch bis Mitte Juni 2010 wurde der Schweizer Geschäftsmann Max Göldi in Libyen festgehalten - erst nach Verbüssung einer viermonatigen Haftstrafe konnte er das Land verlassen.

Libyen: Zahlen & Fakten

Offizieller Name: (Grosse) Sozialistisch-Libysch-Arabische Volks-Dschamahirija

Lage: grenzt an Tunesien, Algerien, Niger, Tschad, Sudan, Ägypten, Mittelmeer

Staatsform: Republik

Hauptstadt: Tripolis

Bevölkerung: rund 6,2 Millionen (Schätzung Juli 2008)

Religion: sunnitischer Islam (ca. 96 % der Bevölkerung), christliche Minderheiten

Staatsoberhaupt: Muammar Ghadhafi (de facto, offiziell ohne Staatsamt), Muftah Mohammed Kaiba (lt. Verfassung)

BIP: 75,7 Mrd. Libysche Dinar / entspr. ca. 65 Mrd. US-Dollar (2007, Quelle: IWF, EIU)

BIP pro Kopf: 9300 US-Dollar (2007, Quelle: IWF)

Arbeitslosigkeit: 13 % (offiziell), 30 % (geschätzt)

Bodenschätze: Erdöl (gesicherte Reserven 2005: 41,5 Mrd. Barrel) und Erdgas (1490 Mrd. Kubikmeter)

Bedeutung von Öl und Gas: 93 % der Staatseinnahmen und 96 % der Exporterlöse aus Öl

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