Angespanne Lage in Tibet
Die chinesischen Sicherheitskräfte haben bei Razzien in der tibetischen Hauptstadt Lhasa Hunderte von Tibetern festgenommen. Das berichtete das exiltibetische Zentrum für Menschenrechte in Indien.
Die Proteste hatten am Wochenende von der tibetischen Hauptstadt Lhasa auch auf andere Orte sowie auf Klöster in anderen Regionen des alten tibetischen Territoriums übergegriffen.
Der Regierungschef widersprach Angaben exiltibetischer Kreise, wonach bei den Unruhen bereits 90 Menschen ums Leben gekommen seien. Den Aufständischen setzte er bis heute Mitternacht eine Frist, sich der Polizei auszuliefern.
Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, warf China wegen der blutigen Unruhen in Tibet «kulturellen Völkermord» vor.
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