Dienstag, 13.12.2011
Die Bundesanwaltschaft hat sich mit Friedrich Tinner sowie seinen Söhnen Urs und Marco auf das Verfahren im mutmasslichen Atomschmuggel geeinigt. Die Einigung betrifft die Anklage und das Strafmass. Das Bundesstrafgericht muss den Handel noch gutheissen. Mehr
Dienstag, 26.4.2011
Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg hat eine Beschwerde der Gebrüder Tinner abgelehnt. Die des Atomschmuggels Verdächtigten seien nicht zu lange in U-Haft gesetzt worden, so das Gericht. Mehr
Rendez-vous vom Dienstag, 26.4.2011, 12.30 Uhr
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg hat die Schweiz einstimmig und vollumfänglich freigesprochen. Wie begründet das Gericht den Freispruch?
Rendez-vous vom Donnerstag, 23.12.2010, 12.30 Uhr
Die Familie Tinner soll Libyen Teile für Atomwaffen geliefert und mit dem US-Geheimdienst zusammengearbeitet haben. Da wichtige Dokumente vernichtet wurden, ist es schwierig, dies zu beweisen. Der eidgenössische Untersuchungsrichter fordert nun trotzdem, dass die Bundesanwaltschaft Anklage erhebt.
Donnerstag, 23.12.2010
Die Familie Tinner sollen wegen Verstössen gegen das Kriegsmaterialgesetz angeklagt werden. Der eidgenössische Untersuchungsrichter kritisierte in seinem Antrag den Bundesrat scharf, der fast alle Akten zum mutmasslichen Atomschmuggel vernichten liess. Mehr
Donnerstag, 28.1.2010
Die Tinner-Akten des Bundesrates bleiben zu grossen Teilen unter Verschluss. Die Bundesanwaltschaft ist mit ihrer Beschwerde vor dem Bundesgericht abgeblitzt. Mehr
Das Urteil des Bundesgerichts erhellt auch die Rolle der USA in der Tinner-Affäre. Die US-Behörden versuchten mit einer Intervention bei den Schweizer Behörden zu verhindern, dass die Zusammenarbeit zwischen der Familie Tinner und der CIA aufgedeckt wird. Mehr
Rendez-vous vom Donnerstag, 27.8.2009, 12.30 Uhr
Wo ist der Ordner Nummer 10 mit den brisanten Tinner-Akten? Der zuständige Untersuchungsrichter hatte Anfang August festgestellt, dass dieser fehlt. Nun sagt der Präsident der Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments: Der Ordner existiert noch. Was darin steht, soll aber weiterhin geheim bleiben.
Mittwoch, 26.8.2009
Aus Sicherheitsgründen hatte der Bundesrat brisante Akten im Fall Tinner vernichtet. Dann aber tauchten Kopien auf, um die seither gerungen wird. Nun hat das Bundesstrafgericht entschieden: Der Bundesrat muss die umstrittenen Akten herausrücken - aber nur wenn er will. Mehr