Bauriese Implenia mit deutlich mehr Gewinn
Dem grössten Schweizer Baukonzern Implenia geht es gut. Trotz Finanzkrise und leicht gesunkenem Umsatz ist der Gewinn 2009 um 17,7 Prozent auf 47,1 Millionen Franken gestiegen. Die Dividende will Implenia um 40 Prozent auf 70 Rappen pro Aktie erhöhen und in Form einer steuergünstigen Nennwertreduktion entrichten.
Rekordhoher Auftragsbestand
Ins laufende Geschäftsjahr 2010 startete Implenia mit einem rekordhohen Auftragsbestand von über 3,4 Milliarden Franken, was einem Plus von 16,4 Prozent entspricht. Alleine im Tunnelbau verfügt der Konzern über ein mehrjähiges Auftragspolster.
Der Umsatz sank leicht um 0,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Franken. Dafür stieg die Ertragskraft, und das zum vierten Mal in Folge. Die Gründe hierfür liegen in der engeren Zusammenarbeit der Konzernbereiche, dem straffen Kostenmanagement im operativen Geschäft und der Senkung der administrativen Kosten.
Hedge Funds ausgebootet
Wichtigstes Ereignis neben dem Tagesgeschäft war die erzielte Lösung mit dem britischen Hedge Funds Laxey. Nach über zwei Jahren Auseinandersetzung konnte dessen Aktienpaket im November 2009 bei privaten und institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland platziert werden.
Verwaltungsrat wird verkleinert
An der kommenden Generalversammlung wird nun der Verwaltungsrat von Implenia verkleinert. James Lionel Cohen und Ian Andrew Goldin treten aus dem Gremium zurück, Claudio Generali und Urs Häner stehen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Neuer Verwaltungsrat soll Hans-Beat Gürtler werden. (haem, sda/ddp)
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