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Mittwoch, 17.3.2010

LGT-Bank kämpft mit Folgen von Skandalen

Die von Datenklau-Affären und Diskussionen um das Bankgeheimnis gebeutelte Liechtensteiner Bank LGT hat weitere Vermögen verloren. Der Gewinn brach um über ein Drittelen ein.

Liechtenstein will Schwarzgelder legalisieren

Liechtenstein hat schneller als die Schweiz darauf reagiert, dass das Bankgeheimnis bröckelt und womöglich ganz fällt. Es verfolgt eine Weissgeldstrategie.   Mehr

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Reiche Kunden haben im vergangenen Jahr rund 3,7 Milliarden Franken von der grössten Bank Liechtensteins abgezogen. Nach Angaben der LGT Group konzentrierten sich die Abflüsse auf den Standort Liechtenstein.

LGT verwaltet 89 Milliarden
Die ausländischen Niederlassungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Asien konnten zwar neues Geld anziehen. Dies habe jedoch nicht gereicht, um die Abflüsse in Liechtenstein zu kompensieren. Das verwaltete Vermögen beträgt derzeit 89 Milliarden Franken.

Die Vermögensabflüsse führt die LGT auf die Steuerdebatte, die Steueramnestien und auch auf amerikanische Politik zurück. Die Bank gehört dem liechtensteinischen Fürstenhaus.

Weniger Gewinn für 2009
Der Gewinn des Konzerns sank im vergangenen Jahr um 35 Prozent auf 106 Millionen Franken. (bat, sda/reuters/dpa)


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