Basler Tattoo kämpft gege Umbau der Kaserne und droht mit Referendum
Seine Referendumsdrohung begründet Eric Julliard, Gründer des Basler Tattoo, in einem Schreiben an alle Mitglieder des Basler Parlamentes. Er kritisiert darin das Vorgehen der zuständigen Raumplanungskommission des Grossen Rates.
Nachdem die Basler Regierung ihren Ratschlag der Raumplanungskommission überwiesen hatte, habe sich diese mit dem Initiativkomitee «Öffnung zum Rhein» beraten und einen Vorschlag zu handes des Grossen Rates ausgearbeitet. Darin werde ein Architekturwettbewerb vorgeschlagen, mit dem Ziel, das Hauptgebäude der Kaserne umzugestalten und die Kaserne weit gegen den Rhein zu öffnen, so wie es die Initianten verlangen. Damit sollte ein Rückzug der Initaitive bezweckt werden.
Die Veranstalter des Basler Tattoo gingen aber davon aus, schreibt Eric Julliard, dass nur eine seitliche Öffnung der Kaserne geplant sei, so wie es die Regierung vorschlägt. Diesem Kompromiss hätte das Basler Tattoo zugestimmt. Im Gegenzug sei den Veranstaltern von offizieller Seite versichert worde, dass wirklich nur die seitliche Öffnung geplant sei.
Sollte nun der Grosse Rat den Vorschlag der Kommission beschliessen, würde das Basler Tattoo das Referendum dagegen ergreifen. Das Geschäft ist für die nächste Februar-Sitzung des Grossen Rates traktandiert. (vd)
