Land unter in Down Under
Moree in New South Wales ist derzeit völlig überflutet. (Keystone)
Der Südosten Australiens leidet unter schweren Überschwemmungen. Am schlimmsten traf es die Kleinstadt Moree im Bundesstaat New South Wales: Mehr als 10 000 Menschen seien von der Aussenwelt abgeschnitten, meldeten die Behörden.
Versorgung aus der Luft
Nach heftigen Regenfällen waren Flüsse über die Ufer getreten und hatten mehrere Strassen unter Wasser gesetzt. Rettungskräfte mussten Flutopfer von den Dächern ihrer Häuser oder Autos retten.
Das Militär warf aus der Luft Lebensmittelpakete ab. Der Fluss Mehi habe mit fast elf Metern den höchsten Stand seit 1976 erreicht, hiess es.
Kängurus retten sich auf Bäume
Nicht nur die Menschen sind vor den Wassermassen auf der Flucht, auch die Tiere versuchten mit allen Mitteln, im Trockenen zu bleiben: «Als wir heute Morgen aufwachten, sassen Kängurus, Ameisenigel und ein Koala in den Bäumen», sagte ein Farmer einem lokalen Radiosender.
Schlimme Erinnerungen werden wach
Moree ist rund 640 Kilometer von der Regionalhauptstadt Sydney entfernt und lebt vor allem vom Baumwolle-Anbau.
Vor einem Jahr war der Nachbar-Bundesstaat Queensland von schweren Überflutungen heimgesucht worden. Dutzende Menschen kamen damals ums Leben, es gab zudem Schäden in Millionenhöhe.(smus, dpa)
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