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Freitag, 19.3.2010

Nahost-Quartett fordert Siedlungsstopp

Das Nahost-Quartett hat Israel aufgerufen, die umstrittenen Siedlungspläne einzufrieren. Zudem appellierte die Gruppe an Israel und Palästinenser, so schnell wie möglich Gespräche aufzunehmen.

Vertreter der Uno, der EU, Russlands und der USA haben Israels Ankündigung zum Ausbau jüdischer Siedlungen in Ost-Jerusalem verurteilt. Das Nahost-Quartett sei zudem besorgt über die sich verschlechternde Lage der Bewohner im palästinensischen Gazastreifen, erklärte Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon in Moskau.

«Produktive» Signale von Netanyahu
US-Aussenministerin Hillary Clinton erklärte, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu habe auf ihre Forderungen im Siedlungsstreit eine nützliche und produktive Antwort gegeben. Einzelheiten nannte Clinton nicht.

Hochkarätige Gruppe
Das Nahost-Quartett traf sich in Moskau, um die Chancen für Friedensverhandlungen zwischen den Palästinensern und Israel wieder zu erhöhen. An den Gesprächen der 2002 gegründeten Vierer-Gruppe nahmen neben dem Uno-Generalsekretär auch der Nahost-Sondergesandte Tony Blair, der russische Aussenminister Sergej Lawrow, die Amtskollegin aus den USA, Hillary Clinton, sowie die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton teil.

Konflikt um Jerusalem
Die Palästinenser verlangen den Verzicht auf den Ausbau jüdischer Siedlungen in Ost-Jerusalem, das ihnen als Hauptstadt des angestrebten Staates dienen soll. Israel betrachtet dagegen ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. (luek, reuters/sda/dpa)


Israel hat kein Gehör für Siedlungsstopp. (Robert Stähli, 19.3.2010)
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Freitag, 19.3.2010

Israelischer Vergeltungsschlag im Gaza-Streifen

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht mehrere Ziele im Gaza-Streifen angegriffen. Israel reagierte mit den Bombardierungen offenbar auf den gestrigen Raketenbeschuss durch radikale Palästinenser.


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