Nahost-Quartett fordert Siedlungsstopp
Vertreter der Uno, der EU, Russlands und der USA haben Israels Ankündigung zum Ausbau jüdischer Siedlungen in Ost-Jerusalem verurteilt. Das Nahost-Quartett sei zudem besorgt über die sich verschlechternde Lage der Bewohner im palästinensischen Gazastreifen, erklärte Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon in Moskau.
«Produktive» Signale von Netanyahu
US-Aussenministerin Hillary Clinton erklärte, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu habe auf ihre Forderungen im Siedlungsstreit eine nützliche und produktive Antwort gegeben. Einzelheiten nannte Clinton nicht.
Hochkarätige Gruppe
Das Nahost-Quartett traf sich in Moskau, um die Chancen für Friedensverhandlungen zwischen den Palästinensern und Israel wieder zu erhöhen. An den Gesprächen der 2002 gegründeten Vierer-Gruppe nahmen neben dem Uno-Generalsekretär auch der Nahost-Sondergesandte Tony Blair, der russische Aussenminister Sergej Lawrow, die Amtskollegin aus den USA, Hillary Clinton, sowie die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton teil.
Konflikt um Jerusalem
Die Palästinenser verlangen den Verzicht auf den Ausbau jüdischer Siedlungen in Ost-Jerusalem, das ihnen als Hauptstadt des angestrebten Staates dienen soll. Israel betrachtet dagegen ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. (luek, reuters/sda/dpa)
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