Start zum grossen Segel-Duell vertagt
Kräftemessen für einmal auf dem Wasser
Jetzt gilt es tatsächlich ernst beim 33. America's Cup, dem Wettstreit um die begehrteste Trophäe der Segler. Die Boote von Alinghi und BMW Oracle liegen startbereit vor Valencia im Mittelmeer, jetzt fehlt nur noch der Wind. Mehr
Streit um Windstärke
Alinghi habe sich für einen Katamaran entschieden, weil dieser Typ in der Schweiz eine lange Tradition habe, sagte Segelexperte und NZZ-Korrespondent Walter Rüeggsegger. Bei starkem Wind könnte der Trimaran von BMW Oracle Vorteile haben. Die Amerikaner konnten vor Gericht durchsetzen, dass es keine Einschränkung der Windstärke gibt. Mehr
Das Duell um den America's Cup Verteidiger Alinghi und Herausforderer BMW Oracle Racing hat mit einer Startverschiebung begonnen. Es hat zu wenig Wind vor der Küste von Valencia. Die erste Regatta wurde deshalb auf Mittwoch, den 10. Februar verschoben.
Die 33. Austragung des America‘s Cup erfolgt im Best-of-Three-Modus. Die Rennen finden am Mittwoch und wenn nötig am Freitag statt. Aufgrund des unbeständigen Wetters, das um diese Jahreszeit in Valencia herrscht, ist es wahrscheinlich, dass sich der Wettkampf länger hinzieht.
Kampf von Segel-Giganten
In Valencia stehen die modernsten und teuersten Segelboote der Welt im Einsatz. Alinghi ist ein über 27 Meter langer Katamaran. Das Segel von Alinghi ist so gross, dass 20 Leute gebraucht werden, um es zu tragen.
Demgegenüber steht BMW Oracle mit seinem Trimaran. Bei diesem Boot imponiert vor allem das hohe Flügelsegel: Es ist grösser als die Tragfläche einer Boeing 747.
Der Trimaran ist schwerer als der Alinghi-Katamaran; es ist deshalb zu erwarten, dass BMW Oracle bei höheren Windstärken einen Vorteil gegenüber dem Schweizer Syndikat hat.
Bertarelli machte Schweiz zur Segelnation
Alinghi-Chef Ernesto Bertarelli holte 2003 den seit 1851 ausgetragenen America‘s Cup erstmals nach Europa zurück; 2007 wiederholte er diesen Exploit für die Société Nautique de Genève. (bat, si)
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